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Schriftverkehr mit dem seit 2002 amtierenden Bischof Dr. Reinhard Marx, Bischof von Trier

Absender:
www.eltern-fuer-gerechtigkeit.de   Dr. Berthold Mertz . Pf. 1163 . 85552 Ebersberg
Tel.: (+49)-8092-8766-0 . Fax: -2 . Mobil: (+49)-172-5218415
E-mail: welcome@eltern-fuer-gerechtigkeit.de

Betreff:
Hilferuf an den neuen Bischof von Trier 
Offener Brief an Bischof Dr. Reinhard Marx

Sehr geehrter Herr Bischof Dr. Marx,

Glückwünsche an Sie
Zunächst möchte ich Ihnen meine Glückwünsche aussprechen zur Übernahme des Bistums Trier.

Mißhandlungen an Säuglingen im Krankenhaus
Meine Tochter Leonie wurde gesund geboren. Leonie wurde, als sie noch keine zwei Tage das Licht der Welt erblickt hatte, grausam und menschenverachtend der Schädel gebrochen. Dank der Kinderintensivstation und der dort vorhandenen Apparatemedizin überlebte sie. Sie war eines von mindestens zehn Säuglingen, die im Cusanus-Krankenhaus (CKH) in Bernkastel-Kues körperlich und seelisch schwer mißhandelt wurden.

Ein Krankenhaus der caritas trägergesellschaft trier
Das CKH ist in der Trägerschaft der ctt. Wir dachten: ein "Glücksfall" in diesem Elend, denn eine caritas wird mit uns Eltern sicherlich christlich umgehen.

Weit gefehlt, wie wir bitterlich während der vergangenen 3 Jahre erleben mußten!

Zwischenbemerkung
Das Meiste von dem, was wir als Eltern erlebt haben, widerspricht allen schriftlichen Darstellungen christlicher Werte. Es mag erscheinen, dass wir Eltern fordernd und in einer relativ starken Position sind. Dem ist jedoch nicht so. Wir sind seelisch geschunden und ausgelaugt.

Mit Ihnen als neuem Bischof von Trier verknüpfe ich neue Hoffnung.

Tiefe Lebenskrise
Wir sind zunächst durch die unvorstellbaren Mißhandlungen an unseren Kindern, in der Folge durch das ebenso unvorstellbare Verhalten zahlreicher Personen und Institutionen wie der ctt nicht nur in eine tiefe, anhaltende Lebenskrise geworfen worden sondern selbst auch seelisch und materiell in kaum nachvollziehbarer Weise geschädigt worden.

Meine Bitten an Sie, Herr Bischof
- Bitte lassen Sie keine Personen Ihres Wirkungsbereiches, hier zuerst des Generalvikariats, und der ctt (die ja der Kirche gehört) in der Öffentlichkeit Unwahres berichten oder durch Weglassen wichtiger Fakten tendenziös darstellen.

- Bitte lassen Sie die Priester des Dekanats Bernkastel informieren, dass diese in einer Pastoralkonferenz vom ehem. Direktor des CKH falsch informiert wurden. Ich bitte Sie, diese Priester richtig informieren zu lassen, so dass der Lüge der Boden entzogen wird. Ich bitte Sie, die Eltern hierbei eng mit einzubeziehen und die Richtigstellung durch den ranggleichen neuen Verwaltungsdirektor unter Beisein des Pressesprechers Herrn Casel (der damals ebenso zugegen war) und der Eltern im Rahmen einer Pastoralkonferenz Realität werden zu lassen.

- Bitte fordern Sie von der ctt die Richtigstellung zahlreicher Falschdarstellungen, so im Rahmen einer Pressekonferenz Ende Januar 2000, in der Mitarbeiterzeitschrift ctt-spektrum, in einer Stellungnahme gegenüber dem ehem. Gesundheitsminister Gerster, im ctt Regionalbeirat. Zu den Vorhaltungen und zum Stand der Dinge möchte ich freundlichst auf die Website eltern-fuer-gerechtigkeit.de verweisen.

- Bitte fordern Sie den Aufsichtsrat der ctt und die ctt Ethikkommission auf, sich intensiv mit den Vorgängen und dem Verhalten der ctt Geschäftsführung zu befassen und dabei die Eltern eng mit einzubeziehen. (Zuviele Lügen gab es bisher dort, wo die Eltern ausgeschlossen waren!).

- Bitte fordern Sie die ctt Geschäftsleitung auf sich in aller Form, schriftlich bei den Kinder und den Eltern für die Lügen und Falschdarstellungen zu entschuldigen und binnen 8 Wochen sämtliche  Falschdarstellungen durch gleichrangige richtige Darstellungen zu korrigieren.

Schlussbemerkung
Diese Bitten von mir, die keine Forderungen sind, fußen sämtlichst auf Fakten, die wir Eltern  aufgrund vorliegender Unterlagen belegen können und die außer Zweifel stehen.

Wenn gewünscht, stehe ich für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Es tut mir sehr leid, dass wir Ihnen mit diesen Bitten gegenübertreten und Sie belästigen müssen. Nötig wäre es nicht geworden, wenn Ihr Vorgänger unser Flehen erhört hätte. Aber in Vorwürfen wollen wir uns hier nicht weiter üben - denn wem nützte das?

In Erwartung Ihrer Antwort und mit der Bitte nach Ihrem Engagement, danke ich Ihnen im voraus für Ihren Einsatz.

Mit vorpfingstlichen Grüßen
Dr. Berthold Mertz

P.S.
Kirchliche Mitarbeiter und CKH Angestellte scheinen nach wie vor oftmals nicht über die Fakten informiert zu sein. Leider kommt es vor, dass sie trotzdem an die Öffentlichkeit gehen und dann dort falsches Verbreiten. Dies ist dann verknüpft mit dem Amt, das sie innehaben. Sie richten damit doppelten Schaden an.
Wäre in diesem Falle nicht ein informativer Rundbrief von Ihnen eine gute Maßnahme?

 ============(zum Anfang Schriftwechsel Bischof Marx)============ (ganz nach oben)

Hier die Antwort des Bischofs Dr. Reinhard Marx, verfasst und uns zugesandt durch den Generalvikar Werner Rössel:

 

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